Definition. Eine Optimierungstechnik, bei der eine geteilte Ressource (typischerweise eine Memory Page oder ein Dateisystem-Block) erst dann physisch kopiert wird, wenn einer der Nutzer schreibend zugreift. Bis dahin teilen sich alle Beteiligten denselben physischen Speicher. COW spart Ressourcen bei fork(), Container-Layern und in modernen Dateisystemen wie Btrfs und ZFS.
Warum relevant. Eine elegante Optimierung mit Sicherheitsfallen: COW-Lücken im Kernel (Dirty COW, Dirty Pipe) wurden mehrfach genutzt, um Schreibrechte zu erlangen, die der Angreifer eigentlich nicht hatte. Wer Kernel-Patch-Notes liest, trifft den Begriff regelmäßig.
Verwandt. Page Cache, Kernel LPE, CVE